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Verfasst am 28.05.2007 10:10:16 Uhr
des netz
Seit dem die Übertragung von Daten mittels Akustikkoppler und Modems möglich ist, arbeiten Freaks am weltweiten Datenaustausch. Seit geraumer Zeit existiert ein Informationsknotenpunkt namens Internet, der auch für ATARI-User viele interessante Perspektiven bietet. Lesen Sie in unserem Artikel, was Internet ist und wie Sie dessen Informationsangebote nutzen können.
Mit den Modewellen in der Computerbranche ist es schon eine verrückte Sache. War eben noch "Multimedia" der letzte Schrei und in aller Munde, so scheint langsam ein neuer Begriff das Lieblingskind vieler Anbieter zu werden: der "Datenhighway". Und selbst einige unserer Politiker haben davon Wind bekommen, und versuchen sich in teilweise recht kuriosen Definitionen ("Datenhighway? Ist das so 'ne Art Autobahn?").: Aber ungeachtet dessen ist bereits jetzt erkennbar, dass die zunehmenden Rechnervernetzung eine immer größere Bedeutung sowohl in der Wirtschaft als auch für den "normalen Durchschnittsuser" haben wird.

Dieser Artikel soll auf einige interessante Möglichkeiten, die sich dem User im Internet (welches von vielen Experten als Wiege des "Datenhighway" genannt wird) bieten, eingehen.

Das Internet

Das Internet ist ein "Wide Area Network" (WAN), in dem bereits jetzt Millionen Rechner weltweit vernetzt sind. Dieser Rechner gehören um großen Teil zu Universitäten aber auch viele kommerzielle Anbieter haben die Bedeutung des Internets erkannt, und sind dort präsent. Andere Rechnernetze, wie z.B. das Mausnetz, sind mittlerweile mehr oder weniger mit dem Internet verbunden. Für den Nutzer ergeben sich durch die Teilnahme am Internet unter anderem folgende Möglichkeiten:

* Versenden von Electronic Mail (E Mail), was die Kommunikation mit Millionen Anwendern weltweit ermöglicht
* Teilnahme an hunderten Diskussionsgruppen (Newsgroups genannt), welche es ermöglichen, Erfahrungen auszutauschen und auch sehr kurzfristig Fragen beantwortet zu bekommen
* Beschaffung von PD-Software und Shareware mittels FTP.

1. E-Mail

Mit E-Mail ist es möglich, einem anderen Nutzer eine Art "elektronischen Brief' zu schreiben. Natürlich muss jeder Brief eine Adresse haben, und so ist es auch hier.

Eine E-Mail-Adresse sieht wie folgt aus: Nutzername @ Nutzerstandort. Z.B.: joe@station2.urz.uni-nirgendwo:de.

Dabei muss natürlich der Nutzername nicht der normale Name des Anwenders sein, so kann "joe" im Beispiel, in Wirklichkeit Hans Schmidt heißen. Der Nutzerstandort bedeutet, dass "joe" Nutzer auf der Workstation "station2" des Universitätsrechenzentrums (urz) der Uni in Nirgendwo in Deutschland (de) ist. "de" ist also eine Art Ländercode, an dem man erkennen kann, in welchem Land joe sich befindet.

Andere Ländercodes sind z.B.:

fr - Frankreich
no -Norwegen
uk - Großbritannien
ch - Schweiz
fi - Finnland

Für Arten von Organisationen (bes. in den USA):

gov - US-Regierungseinrichtung,
edu - Bildungseinrichtungen
com - kommerzielle Einrichtungen

Wichtige Kommandos:

open (oder einfach o):
eröffnet eine Verbindung zu einem anderen Rechne

close:
schließt eine aufgebaute Verbindung

dir/ls:
listet im Fremdrechner das aktuelle directory auf

cd:
wechselt im Fremdrechner das directory

get filename:
transferiert die Datei mit dem Namen filename zum Heimatrechner

put filename:
Transfer vom: Heimatrechner zum Fremdrechner

mget:
wie get, aber Patternmatching möglich, um mehrere Dateien zu transferieren

hash:
Anzeige bei der Datenübertragung; wieviel KB schon übertragen worden sind

bin:
binary-Übertragungsmodus (Programmfiles)

ascii:
ASCII-Übertragurtgsmodus (Textfiles)

quit:
Verlassen der FTP-Software
Wie schicke ich ein Mail an joe?

Wie das geschieht, mag von Rechner zu Rechnet wenig abweichen, aber im allgemeinen gibt es zumindest auf UNIX-Rechnern dafür das Kommando "mail".
Nun hat man auf der Shell folgendes einzugeben:
mail joe@station2.urz.uni-nirgendwo.de

Dadurch wird dem mail-Kommando als Parameter die E-Mail Adresse des Nutzers joe übergeben, und "mail" weiß nun, an wen ein Brief geschrieben wird.

Es erscheint folgende Ausschrift: "Subjekt:" Hier ist nun die "Brief- überschrift" einzugeben, in unserem Fall könnte man als solche z.B. Testmail eingeben, und muss dann Enter drücken. Nun kann man den Brief tippen, und schließlich wird man (i.allgemeinen mit CTRL+D) die Eingabe beenden.

Dann erscheint folgende Ausschrift: "Cc:" ; hier könnte man eine weitere EMail-Adresse eintragen, falls man einem zweiten Nutzer die gleiche E-Mail schicken möchte. Wenn man das nicht beabsichtigt, hat man einfach nur ENTER zu drücken.

Nun wird die Mail abgesandt, und joe findet wenig später unsere E-Mail in seinem "elektronischen Briefkasten" wieder.

Es gibt mittlerweile auch viele wesentlich leistungsfähigere Tools zum Verschicken von E-Mail als das MailKommando, aber da sich diese doch recht stark unterscheiden können, kann darauf hier nicht eingegangen werden.

Mittlerweile kann per E-Mail fast alle wichtigen Firmen und Organisationen erreichen, und sogar unser "Lieblingsspielzeughersteller" Atari ist per E-Mail unter folgenden Adressen zu erreichen.

atari@cix.compulink.co.uk:
Das ist die Adresse von Ataris Vertretung in Großbritannien

atari@genie.geis.com:
Das ist die Adresse des "Atari customer service" USA, also der US-Kundendienst von Atari.

Mehrere Foren für ATARI-User

comp.sys.atari.st:
Das ist die wichtigste Diskussionsgruppe für Nutzer aller 16!32-bit Atari-Rechner.

comp.sys.atari.st.tech:
Eine speziell für techn. interessierte Atarianer gedachte Gruppe.

comp.sys.atari.advocacy:
Hier wird der Systemstreit zwischen Atari Fans und Atari-Hassern ausgetragen.

comp.sys.atari.announce:
In dieser Newsgroup werden neue Produkte für TOS-Rechner angekündigt.

rec.games.video.atari:
Das ist die wohl wichtigste Gruppe für alle Be sitzer des Jaguar, aber auch der Lynx ist dort vertreten.

comp.sources.atari.st:
Sourcen von Programmen für den ST.

comp.binaries.atari.st:
Programme für den ST.

2. Diskussionsgruppen (Newsgroups)

Mit der Zeit haben sich auf den diversen Datennetzen viele Diskussions foren gebildet, welche sich den unterschiedlichsten Themen zuwenden, es ist von Briefmarkensammlern bis zur Ufo-Gruppe alles vertreten. Die wohl bekanntesten Newsgroups sind die sogenannten Usenet-Newsgroups. (Tabelle 2)
Außer den genannten Usenet-Newsgroups gibt es noch andere AtariGruppen, z.B. eine deutschsprachige und eine französische. Für deutsche l Nutzer sind sicherlich auch die Mausgruppen interessant. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie man an diesen außerordentlich interessanten Foren teilnehmen kann.

Es existieren mehrere Möglichkeiten:

1. Newsreader

Man hat einen sogenannten "Newsreader" auf seinem im Internet eingebundenen System installiert. Mit Hilfe dieses Programms ist es dann leicht möglich, an den Diskussionen teilzunehmen.
2. Per gopher

Gopher ist ein Internetinformationsdienst, und viele Uni versitäten haben sogenannte "Gopher-Server" eingerichtet, auf denen man sich diverse Informationen anschauen kann, wie z.B. Veranstaltungspläne, Mensaspeisezettel und ähnliches. Einige solcher "Gopher-Server" haben aber auch die Usenet-Gruppen abrufbar. In Deutschland sind das zum Beispiel die Gopher in Erlangen, Clausthal und Rostock. Dort sind übrigens auch die oben genannten Mausgruppen anzutreffen.

3. Über Freenets

Dazu später mehr. Es ist natürlich auch möglich, per E-Mail Diskussionsbeiträge an die Usenet-Newsgroups zu schicken.

Eine dafür mögliche E-Mail-Adresse ist

Name-der-Newsgroup-mit-Strichen: -getrennt@cs.utexas.edu,

also z.B.: comp-sys-atari-st@cs.utexas.edu

für obengenannte Atari-Gruppe.

Bei der Teilnahme an Diskussionsgruppen sollte man natürlich auch gewisse Regeln beachten. Zum Beispiel sollte man nicht unnötig lange Beiträge senden, und auch ein angemessener Ton ist angesagt, denn "wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus".

3. Softwarebeschaffung

Auch die Softwarebeschaffung ist im Internet leicht möglich. Mithilfe von FTP (File-Transfer-Programm) kann man sich in andere Rechner (Server) ein loggen, und Daten von dort zum eigenen Rechner und umgekehrt transferieren. Natürlich braucht man zum Einloggen in einen fremden Rechner einen dortigen Nutzernamen plus Passwort, denn sonst wäre ja Softwareklau Tür und Tor geöffnet. Es gibt aber auch FTP-Server, die "anonymen FTP-Zugang" erlauben, d.h. man kann sich, ohne eine spezielle Zugangsberechtigung zu haben, in den Rechner einloggen, und von dort PD-Software "rüberziehen". Die am Heimatrechner installierte FTP-Software, welche einem die Kontaktaufnahme zu den Fremdrechnern ermöglicht, wird kommandozeilenorientiert bedient.
Datentransferraten

Die Transferraten bei der Datenübertragung sind übrigens recht unterschiedlich (meist wenige KB pro Sekunde). Hier ein Beispiel einer FTP-Verbindung. Wir wollen uns in den FTP-Server ftp.uni-xx.de, welcher "anonymen FTPZugang" erlaubt, einloggen. Wir haben bereits die FTP-Software auf unserem Heimatrechner gestartet, und sind im Eingabemodus.
open ftp.uni-xx.de
Dies ist unsere erste Eingabe, um die Verbindung aufzubauen.

login: anonymous
password: nutzername@

Die Verbindung konnte hergestellt werden, und der Fremdrechner fordert uns auf, unser login und das Passwort einzugeben. Da wir einen "anonymen FTP-Zugang" aufbauen wollen,müssen wir anonymous als login, und den Nutzernamen unserer E-Mail-Adresse als Passwort eingeben. Nun befinden wir uns im Rechner.

cd pub/atari

Wir begeben uns ins das Verzeichnis für Atari-Software (dieses heißt meist pub/atari oder pub/atari-st), "pub" steht hier für öffentlich (public).

bin

Wir stellen den Übertragungsmodus für Programmfiles ein. Nun können wir die von uns gewünschte Dateien zum Heimatrechner transferieren (mit get). Zum Abschluss schließen wir die Verbindung durch Eingabe von close. Hier eine kurze Auflistung von FTP-Servern mit anonymem Zugang und Atari-Software: ftp.uni-kl.de:

Der wohl beste deutsche Atari-Server: viel PD-Software und auch eine Menge Demos sind vorhanden.

ftp.cs.tu-berlin.de:
Viele Anwendungsprogramme und Programmiersprachen aus dem PD-Bereich, GNU-Software, Atari Linux.

ftp. uni-erlangende
ftp.uni-stuttgart.de
atari.archive.umich.edu:
FTP-Server der UniMichigan in den USA. Das ist der Server mit der meisten ST-Software weltweit. Mittlerweile gibt es die komplette Atari-Software dieses Servers auch auf CD (entpackt rund 2 Gigabyte !) vom engl. Anbieter System Solutions.

rahul.net:
im Verzeichnis pub/wilsont/AEO gibt es die neuesten Ausgaben des "Atari Explorer Online" (eine Atari-Zeitschrift im ASCII-Format).

Bei der Benutzung von FTP-Servern sollte man es sich übrigens zur Gewohnheit machen, Dateien möglichst von nahe gelegenen FTP-Servern zu beschaffen (also keine Datei aus Australien transferieren, wenn man es in Berlin auch bekommen kann). Außerdem seien hier noch kurz die archie-Server erwähnt. Das sind Rechner, die eine Art Datenbank über den Inhalt zahlreicher anderer Rechner besitzen. Wenn man also ein bestimmtes Programm sucht, kann man es mit Hilfe einer solchen Datenbank finden. Wie man einen archie-Server genau benutzt, kann an dieser Stelle nicht besprochen werden, dazu sollte man geeignete Literatur benutzen.

Sicher wird sich jetzt nach Aufzählung aller Möglichkeiten der Leser fragen: "Alles sehr interessant, aber wie kann ich das denn nutzen?"

Dazu gibtes verschiedene Wege. Am besten haben es sicherlich die Nutzer, welche einen direkten InternetZugang, z.B. an einer Universität,besitzen. Diese können im allgemeinen alle oben beschriebenen Internet-Dienste ohne Probleme nutzen. Auch privat kann man sich über verschiedene Anbieter einen Anschluß installieren lassen, aber die entstehenden Kosten dürften wohl bei weitem den finanziellen Rahmen vieler User sprengen.

Eine sicher preiswertere Möglichkeit bieten da große Mailboxnetze wie z.B. das Mausnetz. Da große Mailboxnetze meist schon mehr oder weniger mit dem Internet verbunden sind, hat man zumindest die Möglichkeit, E-Mail (auch ins Internet) zu versenden. Dadurch kann man sich mit Hilfe sogenann ter Mail-Server auch eine Art FTP-Ersatz schaffen.

Manche Universitäten bieten nämlich an, Programme auch per E-Mail zu verschicken.

Zwei Mailserver sind z.B. ftpmail@info2.rus.uni-stuttgart.de u. ftp-mailer@informatik.tu-muenchen.de;

wenn man mit Mailservern in Kontakt treten will, ist es das beste, erstmal eine E-Mail mit dem Inhalt help hinzuschicken. Diese Nachricht sollten die meisten Mail-Server verstehen, und als Antwort eine genaue Beschreibung ihrer Bedienung an den Nutzer zurücksenden. Eine besonders interessante Möglichkeit für den Nutzer, auf Internet Dienste Zugriff zu erlangen, stellen Freenets dar. Diese erlauben dem User, sich per Modem einzuloggen, und dann zum Beispiel an den Usenet Newsgroups teilzunehmen oder FTP zu betreiben.

In den USA sind bereits eine ganze Reihe Freenets vertreten.

Ein in der Atari-Szene besonders bekanntes Freenet ist das in Cleveland (telnet: kanga.ins.cwru.edu, nach dem login mit go atari Zugang zum Atari-Teil).

Auch in Deutschland sind einige Freenets im Aufbau (z.B. in Erlangen), aber bis eine Verbrei tung wie in den USA erreicht ist, wird wohl noch einige Zeit vergehen.

Resumee

Dieses war nun ein kurzer Abriß der Möglichkeiten im Internet. Sicherlich hätte man über viele Anwendungen (z.B. World Wide Web) noch sehr viel mehr und ausführlicher schreiben können, aber ich glaube, dass die Neugier vieler Anwender auch so geweckt wurde. Zu Abschluß möchte ich noch sagen, dass man als Nutzer der InternetDienste sich immer vor Augen halten sollte, dass viele Menschen in der ganzen Welt z.B. als Moderatoren von Newsgruppen oder bei der Wartung der FTP-Server ihre Freizeit aufwen den, und entsprechend sollte man sich also auch an die Nutzerregeln, die "Netiquette", halten.
Literaturhinweise:

"In 8 Sekunden um die Welt", Maier/Wildberger, Addison Wesley "Zen and the Art of the Internet = A Beginner's Guide", Kehoe, über diverse FTP-Server zu beziehen "The Matrix: Computer Networks and Conferencing Systems Worldwide", Quater man, Digital Press

Matthias Bäsken

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Verfasst am 11.05.2007 15:40:16 Uhr
und wie ist Deutschland zu Internet gekommen soviel das zu Freenet
1968
Bis dato ein rein amerikanisches Netz, gab es nun auch Versuche in Großbritannien. Kurz danach wurde in den USA das erste Großprojekt unternommen. Das Pentagon (Amerikanisches Verteidigungsministerium) hatte in einer seiner Abteilungen, ARPA (Advanced Research Project Agency), ein erstes voll funktionstüchtiges Netz entwickelt.

1969
In der UCLA (University of California, Los Angeles) wurde der erste Knoten installiert. Im Dezember bildeten vier Knoten das erste Netz. Es erhielt vom Pentagon den Namen ARPA-NET und kann als die "Mutter des Internets" bezeichnet werden. Ende 1971 bildeten 15 Computer das Netz, 1972 waren es bereits 37.

1977
Es wird erstmalig das einheitliche TCP/IP-Protokoll (Transmission Control Protocol / Internet Protocol) im ARPANET eingesetzt. Damit war es möglich, dass auch unterschiedliche Computer miteinander kommunizieren konnten. Bei internen Netzen war dies noch nicht möglich.

1980
Aufbau eines ersten "Internets" durch weitere Vernetzung, wobei das ARPANET als sogenannter Backbone (Rückgrat-Verbindung) diente. Anfang der 80er Jahre spaltete sich das Milnet (Military Network) vom ARPANET ab. Dies geschah hauptsächlich aus Sicherheitsgründen, da immer mehr Firmenrechner und interne Netze einbezogen wurden.

1986
Das NSF (National Science Foundation, US-Nationale Wissenschaftsstiftung) betreibt das NSFNET als Backbone für die Verbindung von neuen, regional entstehenden Netzen.

1989
Das heutige Internet löste das alte ARPANET ab. Das schweizer Forschungsnetz SWITCH wird an das Internet angeschlossen.

1992
Mitarbeiter des europäischen Kernforschungszentrums CERN entwickeln das World Wide Web (WWW), die inzwischen populäre Benutzeroberfläche für multimediale Internet-Präsentationen auf der Grundlage von HTML.

1995
Das Internet beginnt über den universitären Bereich hinaus sprunghaft zu wachsen. Verschiedene kommerzielle Internet-Provider bieten den Zugang zum Internet an. Bereits im Januar 1995 waren weltweit 4.852.000 Internet-Hosts (Computer mit eigener IP-Adresse) registriert, mit einem Zuwachs von 51% gegenüber Juli 1994. Microsoft erkennt die Bedeutung des Internets.

1996
ZIGUV präsentiert sich mit ersten Informationsseiten im Internet. Mit Yahoo geht der erste Suchdienst an den Start. Registrierung von Domain Namen wird kostenpflichtig.

1999
Google verlässt das Beta-Stadium. Erste Bank, die ausschließlich über das Internet erreichbar ist.

2001
Gründung von Wikipedia

2004
Erste Konferenz zum Thema Web 2.0

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